„Ich soll weg, will aber nicht…“
- Unterschriftenaktion -
Für den Verbleib der Skulptur des Berliner Bildhauers Stefan Rinck an der Berliner Zionskirche:
http://lastenbaer-berlin.de
Foto: Jörg Carstensen
Die monumentale Sandsteinarbeit (Elbsandstein 185x170x120cm)
des in Berlin lebenden und arbeitenden Bildhauers
Stefan Rinck
WHY I BEAR / GROSSER LASTENBÄR, 2021
wurde am 9. November 2021 als Erinnerung an eine widerständige Kunstausstellung an der Zionskirche aufgestellt. Diese Ausstellung konnte damals dank der mutigen Entscheidung von Pfarrer und Förderverein in der Zionskirche stattfinden, während wegen absolutem Logdown in der Corona-Krise alle Museen und Galerien schliessen mussten. Diese Ausstellung, “Points of Resistance”, mit über 50 internationalen Künstlern, hatte damals völlig legal mehr als 3000 Besucher.
Eine kleine Arbeit, der “Lastenbär” von Stefan Rinck von 2007, war damals ganz überraschend besonders anziehend für die Menschen. Wir haben damals einen Film davon gemacht (scroll down)
Daran, dass all diese Menschen - mitsamt den Organisatoren und allen Künstlern - in dieser tiefen Krise damals mehr Vertrauen hatten, als Angst, erinnert heute der große “Lastenbär”. Krisen übersteht man nur gemeinsam und im Vertrauen. Vertrauen entsteht, wenn man miteinander spricht und einander fragt:
“Warum denkst Du so?”
Der große “Lastenbär” wurde 2021 temporär an der Zionskirche für zwei Jahre genehmigt und wegen Baustellen-bedingtem “Kisten-Dasein” noch einmal
verlängert.
Jetzt gibt es darüber hinaus
mehr als 1000 Menschen, die möchten, dass die Skulptur bleibt. Wir setzen uns dafür ein, sammeln auch Unterschriften und versuchen, mit den verantwortlichen Ämtern und auch mit dem Bezirksstadtrat, Ephraim Gothe, der Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Mitte, Frau Remlinger und dem Landeskonservator, Herrn Dr. Rauhut über die Möglichkeiten eines dauerhaften Verbleibs des großen Lastenbären an der Zionskirche ins Gespräch zu kommen.
Wir finden, dass es gerade heute wichtig ist, abzuwägen, ob die starre Einhaltung von Regeln - wie z.B. derjenigen, dass aufgrund von bürgerschaftlichem Engagement in Stadtraum aufgestellte Skulpturen nicht länger als 2 Jahre genehmigt werden - gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert oder nicht.
Oder ob sich mit dem Walten lassen von Ermessenspielraum - was die Pflicht eines jeden unserer Beamten ist - vielleicht doch eher verlorenes Vertrauen in Verwaltung und Politik seitens von uns Bürgern zurück gewinnen lässt.
Um einen wichtigen Zusammenhalt geht es also auch an dieser Stelle - denken wir. Das braucht allerdings tatsächlich persönliche Courage auch jedes einzelnen Verwaltungsangestellten und jedes zuständigen Beamten.
Wir würden uns über Gespräche mit denjenigen freuen und fragen also:
Wen stört der Lastenbär und warum?
Und wer entscheidet nach welchen Parametern, woran wir in unserem gemeinsamen öffentlichen Raum erinnern?
Das würden wir gern verstehen.
Wir freuen uns über Eure Unterstützung und Ideen:
info@points-of-resistance.org
Photo from Andrea Garcia Lopez und Elena Baciu von Almeria, Spanien, 12/ 2021
REVIEW
Please tag your pics (burdenbaer):
#lastenbär
To purchase an edition please contact us here:
- please click below -
KAUFT BÄREN!
Zur Unterstützung des Projekts und um weitere Ausstellungen in der Zionskirche realisieren zu können, haben wir eine Edition aufgelegt, die vor allem auch die temporäre Platzierung der monumentalen Sandsteinskulptur von Stefan Rinck (2021–2023) an der Berliner Zionskirche mit ermöglicht!
You are welcome to support us!
Pfarrer Matthias Motter, Zionskirche,
beim Grußwort anlässlich der Inauguration am 9.11 2021
Stefan Rinck, Schöpfer des “kleinen” und “großen” Lastenbären im Gespräch mit David Elliott, Autor und Kurator
Mit großer Unterstützung aller Beteiligten einschließlich der zuständigen Berliner Behörden ist diese Idee innerhalb eines halben Jahres Wirklichkeit geworden. Von der großen Aufmerksamkeit der Besucher der Gruppenausstellung “Points of Resistance” in der Berliner Zionskirche zu Ostern diesen Jahres inspiriert, in der Folge für den öffentlichen Raum konzipiert und ganz bewusst in diesem Kontext aufgestellt, kann der große „Lastenbär“ von Stefan Rinck an der Zionskirche in Berlin-Mitte relevante, wirkkräftige Alltagskultur werden.
Sonja Baeger, Regisseurin und Bildhauerin
Christian Posthofen ist Architekturtheoretiker, lebt und arbeitet in Berlin, lehrt Philosophie an der ETH in Zürich
Oben: Sven Helbig
Unten: Wilhelm Keitel dirigiert
TRES MOMENTOS von Sven Helbig
Stephan von Wiese, Kunsthistoriker, und Constanze Kleiner
Galerie KLEINERVONWIESE
Podiumsgespräch „TAKING FLIGHT:
birds & bicycles Berlin“, moderatedby David Elliott
u.a. mit Dr. Rachel Rits-Volloch, Direktor MOMENTUM BERLIN
Tatiana Arzamasova, Thomas Eller, Dominik Lejman, Zsuzsanna Petró
AES+F
Allegoria Sacra / Video-Screening
Eine Initiative der Galerie
KLEINERVONWIESE
inspiriert von der Ausstellung
“POINTS OF RESISTANCE” / OSTERN 2021
in Zusammenarbeit mit
MOMENTUM BERLIN
und der Berliner Zionskirche
RAHMENPROGRAMM ANLÄSSLICH DER INAUGURATION
9. November 2021
Vormittagsprogramm:
11.00 Uhr und 18.30 Uhr
Begrüßungen + Einführungen
Inauguration der Skulptur von Stefan Rinck „WhyI bear/ GrosserLastenbär“, 2021
11.30 Uhr und 19.00 Uhr
"Herz aus Stein –Der Künstler Stefan Rinck“
Film von Sonja Baeger über den Steinbildhauer Stefan Rinck
D-2021 31min DmeU. Mit freundlicher Unterstützung von Dock 11 Berlin


